Laufeinheit vom 02.10.2022

Dieses Mal wieder Laufeinheit im Titel und nicht nach der Art des Laufes. Denn für „langer“ Lauf, hätte die Distanz von in Summe 10 km nicht gereicht. Trotzdem war der heutige Lauf der längste dieser Woche. Insgesamt bin ich dieses Jahr bereits das 4. Mal die gesamte Hauptallee gelaufen. Von 1999 bis 2019 bin ich diese Strecke bereits einige Hunderte Male gelaufen. Von der Haustüre bis zum Lusthaus, wo die Hauptallee endet, und retour sind es fast exakt 10 km. Die fehlenden 30 m gehen sich dadurch aus, da ich nicht von der Haustüre starte, sondern 15 m davon entfernt.

Das besondere am heutigen Lauf war, dass ich ihm bewusst in einem langsameren Tempo gelaufen bin, so dass der Puls bis maximal 150 angestiegen ist. Nach 1.200 m habe ich die Gehpausen auf 200 m reduziert, da nach dieser Distanz der Puls auf unter 130, eher sogar auf 120 abfällt. Es ist sich jedenfalls eine neue längste Laufzeit ausgegangen, obwohl ich gleichzeitig auch mit in Summe 7.000 m die längste Laufdistanz seit 2022 gelaufen bin (mit Streckenabschnitten von max. 1.200 m).

Der Durchschnittspuls unterscheidet sich gar nicht einmal so stark von meinen bisherigen Laufeinheiten. Das liegt aber daran, weil in den längeren Gehpausen der Puls stärker gesunken ist und beim Laufen wieder stärker anstieg. Das Ziel heute war ja, einen extensiven Dauerlauf zu laufen, wobei ein Dauerlauf eigentlich ohne Gehpausen zu laufen wäre. Da ich jedoch derzeit noch keine 8 km durchlaufen möchte, weil mein Programm dies erst in ca. 5 Wochen vorsieht, habe ich die Gehpausen so kurz gewählt, dass der Puls trotzdem nicht zu stark absinkt, so dass ich den Bereich 130 – 150 eingehalten habe. Je öfter ich diese Distanz im Tempo von nur ca. 8:00 laufe, umso mehr wird sich auch in einem echten Dauerlauf der Durchschnitt von 132 bis 136 etablieren, wobei der Puls am ersten Kilometer auch erst bei 120 und der letzte Kilometer vielleicht auch bis 145 Herzschläge pro Minute raufgehen kann. Erst in weiterer Folge kann ich für den extensiven Dauerlauf das Tempo etwas steigern. Obwohl es sich beim heutigen Lauf nicht um einen Regenerationslauf gehandelt hat, dazu müsste der Puls noch niedriger sein, hat es sich als solche angefühlt. Beim Regenerationslauf würde der Puls für meine Zonen in einem Bereich von ca. 120 bis 140 liegen. So ein Lauf wird häufig auch als „Sauerstoff Dusche“ bezeichnet. Profiläufer haben Wochenumfänge von etwa 250 km. Ebenso wie Hobbyläufer die etwas ambitionierter sind, bauen diese einen Regenerationslauf anstelle eines Ruhetages ein. Manche absolvieren auch zwei Läufe pro Tag, wobei zumindest einer der beiden Läufe im Regenerationsbereich liegt. Regenerationsläufe macht man entweder nach intensiven Einheiten oder nach einem langen Lauf.

Ergebnis und Auswertung:

  • längste Laufdistanz => 7.000 m
  • längste Laufeinheit => 1:25:45
  • am meisten verbrannte kcal => 1004
  • Das niedrigste Gewicht => 86,8 kg
  • Wochenumfang => 26 km

Planung für den nächsten Lauf:

Nächste Woche stehen „4 km durchlaufen“ am Programm. Beim ersten mal wieder langsam, dann wieder als Tempolauf. Das derzeitige Potential liegt bei ca. 7:15 und die JBZ bei 7:31. Daher strebe ich ein Tempo von ca. 7:20 an. Als Wochenumfang sind 28 km geplant. Damit der „lange“ Lauf tatsächlich auch länger wird, werde ich die anderen beiden Läufe etwas kürzer halten. 2 x 8 km und am Sonntag erstmals 12 km.

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