Am Plan waren 8 km, der Körper sagte mir aber, dass ich weniger machen soll, daher sind es nur 6 km geworden. Die Aufteilung 300 m Laufen und 200 m Gehen ist derzeit meine Entspannungseinheit, aber bis auf ein 500 m Finale wollte ich auch nicht länger als 300 m laufen. Auf dem letzten 500 m Abschnitt ist mir ein Läufer entgegenkommen, der mir irgendwie bekannt vorgekommen ist und ich hatte auch Blickkontakt mit ihm. Als wir bereits aneinander vorbeigelaufen sind, ist er umgekehrt und hat mich begrüßt. Erst dann habe ich ihm wiedererkannt. Er hat mindestens 20 kg abgenommen und sagte scherzhaft, dass er mich an meinem Bauch erkannt hätte. Da ich ihm berichtete, dass ich derzeit noch Gehpausen mache, haben wir in Aussicht gestellt, dass wir eventuell einmal gemeinsam laufen gehen könnten, wenn ich wieder in der Lage bin, mehrere Kilometer durchzulaufen und mein Tempo auch etwas besser entwickelt ist. Ob sich das in diesem Herbst noch ausgeht bezweifle ich ein wenig, aber wer weiß.
Auch wenn ich das Tempo vom Gefühl eher gedrosselt habe, war es dennoch mein dritt schnellster Lauf in diesem Jahr auf der Distanz bis 6 km.
Warum ich heute weniger gemacht habe, hat verschiedene Ursachen. Erstens ist mein Projekt vorläufig zu Ende gegangen. Die verbleibenden 8 Stunden werde ich erst in zwei Wochen nach meinem Urlaub leisten. Daher ist der Körper ein bisschen auf Pause aus. Zusätzlich war ich im Schwimmbad. Dort bin ich zwar nur 2 x 50 m geschwommen und zusätzlich 5 min am Fleck geschwommen. Ich möchte die nächste Zeit die Dauer, in der ich mich auf der Stelle bewege, jedes mal um eine oder auch mehr Minuten steigern. Auch die Anzahl der Längen möchte ich steigern.
Das gleiche gilt für die Aktivität auf dem Ergometer, der gestern geliefert wurde. Bei der Inbetriebnahme haben meine Frau und ich nur sehr kurze Einheiten mit sehr geringer Belastung gemacht. 10 min mit 50 Watt. Wie beim Laufen und eventuell auch Schwimmen, möchte ich zuerst die Dauer auf eine Stunde steigern und ebenso stufenweise die Wattanzahl steigern. Auch hier hat die Dauer gegenüber der Belastung den Vorrang. Wir haben uns zwar jetzt schon etwas schlau gemacht, was es für Apps gibt, mit denen es eine Straßenansicht von Radrouten gibt, wo man auch virtuelle Rennen machen kann und eigene Workouts zusammenstellen kann. Aber so richtig werde ich mich erst nach unserem Urlaub damit beschäftigen.